Phase 4 · Ideation

Ideenturm

Der Ideenturm ist eine Methode, bei der eine Vielzahl von Ideen gesammelt und auf einer Arbeitsfläche visualisiert wird, die einen Turm darstellt. Die Methode fokussiert sich bewusst auf ein Thema und beschränkt sich auf eine überschaubare Zahl von Ideen. Wir benutzen den Ideenturm, um auf Ideen anderer aufzubauen.

Beispielagenda (30 Minuten)

0–5 Min.

Grundstein vorstellen & Bauregel erklären

Jede neue Karte muss an eine vorhandene anschließen: verstärken, erweitern, konkretisieren.

5–15 Min.

Bauen: Karten schreiben & anlegen

Laut denken erlaubt — wer anbaut, sagt kurz, woran.

15–25 Min.

Turm prüfen & wacklige Etagen besprechen

Trägt jede Etage? Was fehlt dem Turm zur Stabilität?

25–30 Min.

Ergebnis sichern

Foto + die tragende Idee in einem Satz festhalten.

Geplant für 3–12 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.

Material

  • Arbeitsfläche mit Turm-Visualisierung
  • Ideenkarten/Klebezettel
  • Stifte
  • eine Grundstein-Idee (Voraussetzung!)

Stolperfallen

  • Ohne tragfähigen Grundstein kippt der Turm — die Basis-Idee vorher bewusst auswählen (z. B. per Dot-Voting).
  • Karten ohne Bezug zum Gebauten sind Beifang — die Aufbau-Regel („bezieht sich auf …“) aktiv moderieren.
  • Zu viele Ideen: Der Turm lebt von bewusster Begrenzung — lieber wenige tragende Karten als ein Kartenhaus.

Im Design-Thinking-Prozess

Ideenturm gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 4 · Ideation. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.

Für Methodenjunkies

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