Visualisierung des Hafenquartiers in Neustadt in Holstein: Promenade am Wasser, Backsteingebäude, Menschen am Kai
Hafenquartier Neustadt i.H.Visualisierung
Stadt Neustadt in Holstein · TfT Public

Wie erschaffen wir ein Hafenquartier, das von den Menschen geliebt wird — und gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch anschlussfähig ist?

Aus der Industriebrache wird ein lebendiges Hafenquartier.

Kunde
Stadt Neustadt in Holstein
Kontext
Stadtentwicklung · Reaktivierung eines Hafen-Industriegebiets
Zeitraum
2014–2016 · Umsetzung bis 2030
Umfang
Mehrjähriger Prozess · ca. 20 Mikro-Workshops · Beteiligungsformate bis ~300 Personen
Methoden
Design Thinking · Co-Creation · aufsuchende Befragungen · Interviews · Ortsbegehungen · Shadowing

Ausgangslage

Die Hafenwestseite lag halb brach. Teile des Industriegebiets funktionierten nicht mehr, und die Richtung war offen: moderner Industriehafen, neues Quartier mit Aufenthaltsqualität — oder etwas ganz anderes.

Stadtentwicklung ist selten ein Architekturproblem. Meist geht es um Stakeholder, Entscheidungen und Anschlussfähigkeit. Hier: viele Akteur:innen, viele Erwartungen, politische Reibung, hohe Unsicherheit.

Der Wille war da. Was fehlte, war die saubere Sicht auf Bedürfnisse, Befürchtungen, Chancen und Zielkonflikte. Ohne die fallen Entscheidungen zu früh — Top-down — oder zu spät, in der Endlosschleife.

Vorgehen

  1. 1Bedürfnisse erheben. Gespräche mit Bevölkerung, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Umfeld. Spannungsfelder, Anforderungen und blinde Flecken kommen auf den Tisch.
  2. 2Perspektive weiten. Besuche in Häfen entlang der Ostsee: Benchmarks, Perspektivwechsel, raus aus den lokalen Denkmustern.
  3. 3Iterativ ko-kreieren. Rund 20 Mikroworkshops mit lokalen Gruppen, dazu Expert:innen und die TU Berlin. Annahmen werden schnell getestet.
  4. 4Verdichten. Aus den Erkenntnissen werden Leitplanken, Anforderungen und Entscheidungsvorlagen.

Ergebnis

  • Ein geteiltes Verständnis der zentralen Bedürfnisse und Konfliktlinien.
  • Robuste Leitplanken für die weitere Planung.
  • Eine Erzählung, die unterschiedliche Interessen zusammenbringt.
  • Eine Prozesslogik, in der Entscheidungen möglich werden, ohne die Komplexität zu verleugnen.

Aus einer politisch heiklen Ausgangslage wurde eine handlungsfähige Struktur. Heute entsteht daraus ein Quartier, das für die Bevölkerung Sinn ergibt und wirtschaftlich wie politisch funktioniert. Umsetzung läuft bis 2030.

  • #PublicSector
  • #Stadtentwicklung
  • #Stakeholder
  • #Komplexität
  • #DesignThinking
  • #Entscheidungsfähigkeit
  • #Prozessdesign
Visualisierung des Pflege-Campus am Wasser: Gebäude mit Gründächern, Reetdach-Haus und viel Grün
Pflegecampus HafenCityVisualisierung
Diakonie Nord Nord Ost · TfT Impact

Wie kann es uns gelingen, dass in Zeiten des Fachkräftemangels alle für uns arbeiten wollen?

150 Fachkräfte für das größte Bauprojekt in 116 Jahren Diakonie NNO.

Kunde
Diakonie Nord Nord Ost
Kontext
Arbeitgeberattraktivität · Arbeitsplatzdesign · Gewinnung & Bindung von Fachkräften
Zeitraum
2023–2024
Umfang
ca. 6 Monate
Objekt
Pflegezentrum HafenCity Geesthacht · 117 Einzelzimmer · Kita mit 75 Plätzen · eröffnet 2025
Methoden
Design Thinking · Nutzerinterviews · Journey Mapping · Prototyping · Test & Iteration

Ausgangslage

Für ein neues Pflegezentrum mit 117 Einzelzimmern und eine integrative Kita mit 75 Plätzen sollten rund 150 Pflege- und Fachkräfte gewonnen werden. In einem Markt, in dem genau diese Menschen überall fehlen.

Stellenanzeige schalten, Karriereseite pflegen, hoffen: dafür reicht das nicht.

Gesucht war eine Recruiting-Logik, die zur Lebenswelt der Zielgruppe passt — Motive, Barrieren, Wechselhürden. Und ein Arbeitsplatz-Design, das Menschen bleiben lässt, statt sie nur einzustellen.

Vorgehen

  1. 1Verstehen. Viele Interviews: Wie entscheiden Pflegekräfte? Was zieht sie an, was hält sie ab?
  2. 2Ausbrechen. Analogien und Benchmarks von außerhalb der Pflege-Blase.
  3. 3Benennen. Die Attraktivitätskiller sichtbar machen — und was sie konkret behebt.
  4. 4Bauen und testen. Konkrete Ideen entwickeln, an echten Menschen prüfen.
  5. 5Übersetzen. Bausteine entlang der Candidate Journey: Touchpoints, Botschaften, Maßnahmen.

Ergebnis

  • Eine Recruiting-Architektur mit klaren Touchpoints und Botschaften.
  • Ein „Recruiting Tree“, der Wege und Hebel sichtbar macht.
  • Ein „Jobwechselkit“, das Wechselhürden praktisch senkt.
  • Ein Konzept, das den Pflegecampus HafenCity als attraktiven Arbeitsplatz positioniert.

Die Stellen konnten in der geplanten Größenordnung besetzt werden. Geblieben ist ein wiederverwendbares System: Recruiting als gestaltbarer Prozess, anschlussfähig für weitere Standorte und Rollen.

  • #RecruitingInnovation
  • #DesignThinking
  • #Pflege
  • #CandidateJourney
  • #Arbeitsplatzdesign
  • #EmployerBranding
Große violette QUIS-Buchstaben als Skulptur im Foyer beim QUIS-Netzwerktag
QUIS-Hochschultag 2025Foto
QUIS Hochschulverband Hessen · TfT Campus

Wie bringen wir in kurzer Zeit viele Menschen auf ein gemeinsames Methodenlevel?

Vier Innovationstrainings gleichzeitig, überall dieselbe Qualität.

Kunde
Hochschulverband Hessen (QUIS)
Kontext
Methodenkompetenz · Innovation in Studium & Lehre
Zeitraum
2025
Umfang
1 Hochschultag · 4 parallele Workshops · ca. 150 Teilnehmende
Methoden
Design Thinking · Effectuation · Blue Ocean Strategy · Scrum

Ausgangslage

Ein Hochschultag, rund 150 Teilnehmende, wenig Zeit. Am Ende sollten die Leute etwas können, das sie am Montag anwenden.

Solche Formate kippen leicht ins Methoden-Bingo: viel Inspiration, wenig Umsetzung.

Dazu die Parallelität: vier Workshops zu vier Innovationsmethoden gleichzeitig, wechselnde Gruppen, sehr unterschiedliche Vorkenntnisse. Überall sollte dieselbe Qualität rauskommen.

Vorgehen

  1. 1Dramaturgie festlegen. Je Workshop: kurzer, starker Input → angeleitete Anwendung → Reflexion → Transfer.
  2. 2Modularisieren. Gemeinsame Bausteine und Leitplanken halten vier parallele Sessions stringent.
  3. 3Reduzieren. Kernprinzipien und Handlungslogiken statt Methoden-Overload.
  4. 4Transfer erzwingen. Die Leitfrage in jeder Session: „Was heißt das ab morgen in deinem Kontext?“

Ergebnis

  • Vier parallele Sessions — Design Thinking, Effectuation, Blue Ocean Strategy, Scrum — mit echter Anwendung statt Frontalinfo.
  • Ein gemeinsames Methoden-Vokabular über alle Gruppen hinweg.
  • Konkrete nächste Schritte, die in die Arbeitsrealität mitgenommen wurden.

Methodenkompetenz an viele Menschen gleichzeitig, ohne Qualitätsverlust durch die Parallelisierung. Das Format ist wiederhol- und skalierbar, wenn Teams schnell auf einen gemeinsamen Stand sollen.

  • #Methodentraining
  • #ParallelWorkshops
  • #Facilitation
  • #Hochschulen
  • #Transferdesign
  • #Skalierung
Logo der ESCP Business School
ESCP Business School
ESCP Business School · TfT Campus

Wie werden aus zwei Teams mit ganz unterschiedlichen Arbeitskulturen eine Einheit?

Ein belastbares Operating Model für zwei zusammengelegte Teams.

Kunde
ESCP Business School — Executive Education
Kontext
Teamzusammenführung · Organisationsentwicklung
Umfang
Längerer Enablement-Prozess
Methoden
Workshops · Offsites · systemische Formate · Exploration · 1:1-Gespräche

Ausgangslage

Zwei Teams sollten künftig als eine Einheit arbeiten.

Ihre Arbeitskulturen waren sehr verschieden: andere Routinen, andere Selbstverständlichkeiten, andere Vorstellung davon, wie man miteinander redet.

Ein Organigramm allein macht daraus kein Team. Gefragt war ein Prozess, der beide Seiten zusammenbringt und trotzdem alltagstauglich bleibt.

Vorgehen

  1. 1Zusammen arbeiten. Workshops und Offsites als gemeinsamer Arbeitsraum.
  2. 2Systemisch schauen. Formate, die das Zusammenspiel der beiden Kulturen zum Thema machen.
  3. 3Explorieren. Ausprobieren, wie die Zusammenarbeit konkret laufen kann.
  4. 4Einzeln begleiten. 1:1-Gespräche parallel zum Gruppenprozess.

Ergebnis

  • Gemeinsame Arbeitslogiken für beide Teams.
  • Neue Meeting- und Feedbackroutinen.
  • Mehr Eigenverantwortung im Team.

Am Ende stand ein belastbares Operating Model — eine Art zu arbeiten, die im Alltag hält, auch wenn es voll wird.

Illustrierte Vogelperspektive des Wir-bauen-Zukunft-Geländes als grüne Insel mit Gebäuden, Teichen und Wegen
Wir bauen Zukunft, NieklitzIllustration: Wir bauen Zukunft eG
Wir bauen Zukunft eG · TfT Impact

Wie stärken wir Sozialunternehmen so, dass Lernen direkt in Umsetzung übergeht — unter realen Bedingungen?

Ein wiederholbares Reallabor-Programm für Sozialunternehmen.

Kunde
Wir bauen Zukunft eG
Kontext
Förderprogramm „Nachhaltig Wirken“ · Reallabor-Trainingsprogramm
Zielgruppe
Sozialunternehmen
Methoden
Mehrtägige Module · Praxis-Experimente · Peer-/Buddy-Logik · strukturierte Reflexion

Ausgangslage

Sozialunternehmen brauchen Antworten auf Geschäftsmodell-, Organisations- und Führungsfragen — und zwar im laufenden Betrieb.

Ein klassisches Seminar liefert Wissen und endet dann. Die Umsetzung fängt danach an, allein, im Alltag, meistens gar nicht.

Gesucht war ein Format, in dem beides zusammenfällt: lernen und machen, am selben Ort, in derselben Woche.

Vorgehen

  1. 1Takt geben. Mehrtägige Module als Rückgrat des Programms.
  2. 2Dazwischen anwenden. Praxis-Experimente im eigenen Unternehmen, zwischen den Modulen.
  3. 3Zu zweit gehen. Peer- und Buddy-Logik für gegenseitige Begleitung.
  4. 4Reflektieren. Strukturierte Auswertung, damit die Erfahrungen nicht verpuffen.

Ergebnis

  • Ein Programm, das Geschäftsmodell-, Organisations- und Führungsthemen verbindet.
  • Präzise zugeschnitten auf Sozialunternehmen.
  • Umsetzung unter realen Bedingungen, im eigenen Laden statt im Seminarraum.

Das Format ist wiederholbar. Es lässt sich für neue Kohorten aufsetzen, ohne jedes Mal von vorn zu beginnen.

Logo der Deutschen Telekom
Deutsche Telekom
Deutsche Telekom · TfT Corporate

Wie bringen wir agile Arbeitsweisen in die Breite einer großen Organisation?

Multiplikator:innen mit einheitlichem Qualitätsstandard.

Kunde
Deutsche Telekom
Kontext
Train-the-Trainer · agile Arbeitsweisen skalieren
Methoden
Dramaturgie · Moderation & Facilitation · Übungs- und Formatdesign · Transferdesign

Ausgangslage

Agile Arbeitsweisen sollten viele Teams erreichen, quer durch die Organisation.

Eine Beratung, die jedes Team einzeln trainiert, skaliert nicht. Die Organisation musste es selbst weiterführen können.

Also brauchte es Menschen im Haus, die trainieren können — und einen Standard, der überall gleich gut hält.

Vorgehen

  1. 1Dramaturgie entwickeln. Wie ein Training aufgebaut ist, damit es wirkt.
  2. 2Moderation vermitteln. Facilitation als Handwerk, nicht als Talent.
  3. 3Formate designen. Übungen bauen, die zur jeweiligen Gruppe passen.
  4. 4Transfer sichern. Alltagstaugliche Routinen für sehr unterschiedliche Teams.

Ergebnis

  • Multiplikator:innen, die eigenständig trainieren.
  • Ein konsistenter Qualitätsstandard über die Teams hinweg.
  • Hoher Transferfokus: die Leute nehmen etwas mit, das sie am Montag benutzen.

Die Fähigkeit bleibt im Haus. Skalierung passiert von innen, ohne dass für jedes Team eine externe Beratung anrücken muss.

Haltung

Wir verkaufen keine Folien. Wir arbeiten mit den Menschen, die es umsetzen müssen.

Ko-kreativ, explorativ, undogmatisch — mit Design Thinking, Effectuation und Systems Thinking als Werkzeugkasten.
Referenzen — wer mit uns arbeitet

Von der Kommune bis zum Konzern.

Fünf Reviere, ein Werkzeugkasten. Jede Gruppe führt zur passenden Revier-Seite mit Angebot und Ansprechweg.

Public — Stadt, Kommune, VerwaltungZum Revier →
Stadt Neustadt in HolsteinLand BerlinLandeshauptstadt PotsdamStadt AachenBerliner WasserbetriebeDie Autobahn
Corporate — UnternehmenZum Revier →
Deutsche TelekomMieleDeutsche PostSiemens MobilityHugo BossThyssenKrupp
Campus — Hochschule & BildungZum Revier →
ESCP Business SchoolTU BerlinHTW BerlinHPI AcademyCAU KielStiftung der deutschen WirtschaftQUIS Hochschulverband Hessen
Impact — Sozialwirtschaft & GemeinwohlZum Revier →
Diakonie Nord Nord OstWir bauen Zukunft eGReallabor ZukunftStiftung der deutschen Wirtschaft
Agrar — Landwirtschaft & ErnährungZum Revier →
ArlaMasterrindDemeter… und diverse Einzelbetriebe
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