Ein Tag im Leben von
Schreibvariante zum Stakeholder-Stuhl, niedrigschwelliger Einstieg in Persona-Arbeit. 5 Minuten schreibend skizziert jede:r den Tagesablauf einer fiktiven oder realen Persona – was sie morgens sieht, was nervt, was hilft, was sie absurd findet. Etablierte Design-Thinking-Methode, dokumentiert bei NN/g, Cowan, Red Privet. Eignet sich für Workshops, in denen Persona-Material schon vorhanden ist und vertieft werden soll, oder als Empathie-Onboarding vor User-Interviews. Auch online sehr gut, weil rein schreibend. Nicht eignet sich die Übung ohne klare Vorgaben zur Persona – sonst wird's eine generische Erfindung.
So läuft es ab
- Persona-Briefing (1 Minute): „Stellt euch vor, ihr seid Maria, 38, alleinerziehend, arbeitet im Schichtdienst." Falls Personas im Workshop vorbereitet sind, eine pro Person zuteilen.
- Schreibphase (5 Minuten): jede:r beschreibt einen typischen Tag dieser Person aus Ich-Perspektive. „6:30 Wecker. Erstes, was ich denke: …"
- Stopp. Paare bilden. 3 Minuten pro Person Vorlesen oder Zusammenfassen, andere hört zu.
- In den Paaren markieren: „Wo gibt's Reibung? Wo sind kleine Glücksmomente? Wo sieht der Tag absurd aus?"
- Großgruppe: 3–5 Stimmen, jede mit einem Reibungspunkt. Moderation hält am Whiteboard fest – ist Material für die nächste Phase.
Ohne Bilder von der Persona bleibt's blutleer. Ein einfaches Foto, das die Lebenssituation andeutet, hebt die Qualität der Texte spürbar.
Noch ein Warm-up finden
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