Phase 5 · Prototyping

Mock-ups

Mock-ups sind funktionale Dummies, die die Benutzeroberfläche eines ausführbaren Programms simulieren, teilweise auch dessen Funktionen. Sie ermöglichen Tests der geplanten Lösung, ohne diese zuerst vollständig entwickeln zu müssen.

Beispielagenda (85 Minuten)

0–10 Min.

Kern-Pfad & Screens festlegen

Welche eine Interaktion wird gezeigt? 3–5 Screens skizzieren, bevor gebaut wird.

10–70 Min.

Bauen

2 Teams bauen parallel je eine Variante desselben Pfads — der Vergleich ist Gold.

70–85 Min.

Kurz testen & Feedback einsammeln

Team-fremde Person bedienen lassen, nicht erklären. Feedback ins Capture Grid.

Geplant für 2–12 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.

Material

  • Screen-Vorlagen (Papier-Frames oder Mock-up-Tool)
  • die Kern-Interaktion als Testfrage (Voraussetzung)
  • Stifte, Schere, Kleber bzw. Laptops

Stolperfallen

  • Pixel-Perfektion statt Aussagekraft — das Mock-up muss die Testfrage beantworten können, nicht schön sein. Timebox schützt davor.
  • Alle Screens bauen wollen — nur den einen Kern-Pfad (3–5 Screens), der Rest ist Deko.
  • Abgrenzung: Papierprototyping testet früh und grob den Ablauf, das Mock-up testet Oberfläche und Verständlichkeit — nicht das falsche Werkzeug für die Frage wählen.

Im Design-Thinking-Prozess

Mock-ups gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 5 · Prototyping. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.

Für Methodenjunkies

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