Persona-Modell
Eine Persona ist eine fiktive Figur, die auf der Grundlage von Forschungsergebnissen erstellt wird, um die verschiedenen Benutzertypen zu repräsentieren, die ein Service, Produkt, eine Website oder eine Marke auf ähnliche Weise nutzen könnten. Sie hilft Designern, die Bedürfnisse, Erfahrungen, Verhaltensweisen und Ziele der Benutzer zu verstehen.
Beispielagenda (45 Minuten)
Raster & Zielgruppe anmoderieren
Klar sagen, worauf die Persona sich stützt: echte Erkenntnisse — oder Hypothesen, die noch geprüft werden.
2 Kleingruppen füllen je ein Persona-Raster
Reihenfolge: erst Ziele und Schmerzpunkte, dann Verhalten — Demografie zuletzt und sparsam.
Personas vorstellen
Als Person erzählen („Das ist …, sie will …“), nicht als Steckbrief vorlesen.
Schärfen & festlegen, mit wem weitergearbeitet wird
Überschneidungen zusammenführen; die Persona hängt ab jetzt sichtbar im Raum.
Geplant für 2–20 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.
Material
- Persona-Raster pro Kleingruppe (Kopf, Alltag, Ziele, Frustrationen)
- Stifte
- vorhandene Erkenntnisse/Interviews, falls es sie gibt
Stolperfallen
- Ohne echte Beobachtungen entsteht eine Proto-Persona: als Hypothese kennzeichnen und später mit Empirie prüfen — sonst designt man fürs eigene Klischee.
- Demografie-Deko (Alter, Auto, Lieblingsfarbe) verdrängt das Wesentliche: Ziele, Verhalten, Schmerzpunkte.
- Eine Persona für alle — lieber zwei scharfe Figuren als eine Durchschnittsperson, die niemand ist.
Im Design-Thinking-Prozess
Persona-Modell gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 3 · Synthese. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.
Für Methodenjunkies
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