Phase 3 · Synthese

WKW-Frage (How might we?)

Die WKW-Frage, auch bekannt als "Wie können wir"-Frage, ist ein Instrument im Design Thinking und anderen Innovationsmethoden, um Herausforderungen zu fokussieren und neu zu rahmen. Sie dient dazu, das Problem in eine kreative Fragestellung umzuwandeln und ermöglicht es, das Problem aus einer anderen, inspirierenderen Perspektive zu betrachten.

Worum es geht

Die WKW-Frage kann als übergeordnete Design Challenge verwendet werden, oder als Eingang in die Ideenfindung. Also als Grundlage für das Brainstorming.

Beispielagenda (40 Minuten)

0–5 Min.

Erkenntnisse sichten

Welche Problem-Sätze sollen zu Fragen werden?

5–15 Min.

Still Wie-können-wir-Fragen schreiben

Mehrere Fragen pro Erkenntnis sind erwünscht.

15–35 Min.

Fragen schärfen: weit genug? eng genug?

Lässt die Frage viele Lösungen zu — und bleibt sie trotzdem am Problem?

35–40 Min.

Die stärksten Fragen auswählen

Zwei bis drei reichen als Sprungbrett in die Ideenfindung.

Geplant für 2–12 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.

Material

  • Erkenntnisse/Problem-Sätze aus der Analyse (Voraussetzung!)
  • Klebezettel & Stifte

Stolperfallen

  • Keine Lösung in die Frage schmuggeln — „Wie können wir eine App bauen, die …“ hat die Antwort schon festgelegt.
  • Positiv formulieren: auf das gewünschte Ergebnis zielen, nicht auf das Verhindern von Symptomen.
  • Ohne echte Erkenntnis darunter wird es generisch — dann erst einen Schritt zurück.

Im Design-Thinking-Prozess

WKW-Frage (How might we?) gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 3 · Synthese. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.

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