Demokratie & Beteiligung

Die Welt der Commons

Muster gemeinsamen Handelns

Silke Helfrich und David Bollier und Heinrich-Böll-Stiftung · transcript · 1. Auflage, 2015

Zwischen Markt und Staat gibt es eine dritte Art zu wirtschaften: Menschen verwalten Ressourcen gemeinsam, nach selbst gesetzten Regeln.

Worum es geht

Ein Sammelband mit Fällen aus aller Welt — von Bewässerungssystemen über Saatgutnetzwerke bis zu freier Software — und dem Versuch, daraus wiederkehrende Muster zu destillieren. Die Grundfrage ist immer dieselbe: Wie verwaltet eine Gruppe etwas gemeinsam, ohne dass es zerfällt oder in Bürokratie erstickt.

Für wen sich das lohnt

Für alle, die mit Genossenschaften, Vereinen, Nachbarschaften oder Netzwerken arbeiten. Und für alle, die in Organisationen über gemeinsame Ressourcen streiten — Räume, Budgets, Zeit, Wissen.

Format zum Buch

Unsere gemeinsame Ressource

2 Stunden

Die Gruppe wählt eine Ressource, die allen gehört und um die regelmäßig gestritten wird — Besprechungsräume, Budget, Aufmerksamkeit. Dann werden vier Fragen beantwortet: Wer gehört dazu, wer entscheidet über die Regeln, wer merkt Verstöße, was passiert dann? Das ist im Kern Ostroms Prüfliste.

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Unser Blick darauf

Ein Sammelband und damit ungleichmäßig; man liest ihn punktuell. Die Fälle sind der Wert, nicht der theoretische Rahmen. Silke Helfrich ist 2021 gestorben, das Feld hat seither keine vergleichbare Stimme im Deutschen gefunden — umso mehr lohnt der Band.