Charette-Methode
Die Charette Methode ist eine strukturierte Technik im Design Thinking, die dazu dient, Informationen, Wissen und Erfahrungen des Projektteams in einer geordneten Weise zu sammeln und darzustellen. Ziel dieser Methode ist es, ein klares Verständnis darüber zu erlangen, was die Nutzer:innen wirklich wollen und brauchen. Sie beantwortet drei zentrale Fragen:
Beispielagenda (60 Minuten)
Drei Leitfragen & Spalten erklären
Wer nutzt es? Was brauchen sie? Welche Themen/Ideen ergeben sich?
Einzelarbeit: Zettel zu allen drei Fragen
Still und für sich — ein Gedanke pro Zettel, Spalte dazuschreiben.
Vorstellen & clustern, ohne Diskussion
Nacheinander aufhängen, Dopplungen stapeln — Fragen ja, Debatte nein.
Gemeinsam analysieren & Ideen-Spalte füllen
Muster benennen, Hypothesen und offene Fragen für die Recherche festhalten.
Geplant für 3–14 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.
Material
- Fläche mit drei Spalten (Nutzer:innen / Bedürfnisse / Themen & Ideen)
- Klebezettel & Stifte
- vorab gesammelte Infos, wenn vorhanden
Stolperfallen
- Diskussion während des Vorstellens — erst hängen alle Zettel, dann wird geredet. Sonst gewinnt die erste Meinung.
- Teamwissen mit Wissen verwechselt: Die Spalten sind Hypothesen-Spalten — was drinsteht, will validiert werden.
- Die dritte Spalte (Ideen) zu früh füllen — sie lebt von den ersten beiden.
Im Design-Thinking-Prozess
Charette-Methode gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 2 · Beobachten. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.
Für Methodenjunkies
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