Research-Mindmap
Eine Research Mind Map ist eine visuelle Darstellung von verwandten Informationen und Konzepten, die in einem hierarchischen, baumähnlichen Struktur organisiert sind. Sie wird verwendet, um Ideen zu generieren, zu organisieren und zu präsentieren, und kann dazu beitragen, komplexe Informationen zu vereinfachen und zu strukturieren.
Beispielagenda (35 Minuten)
Zentrum & Hauptäste setzen
Zentrale Frage in die Mitte, 4–6 grobe Themenäste vorschlagen — Rest wächst.
Still ergänzen: alle schreiben an die Map
Parallel arbeiten, aneinander anbauen — noch nicht diskutieren.
Gemeinsam ordnen & Querverbindungen ziehen
Was gehört zusammen, was widerspricht sich? Verbindungen einzeichnen und beschriften.
Erkenntnisse & Lücken markieren
2–3 dicke Erkenntnisse einkreisen — und markieren, wo die Map dünn ist (offene Recherche).
Geplant für 2–10 Personen. Der Button „In Facilitools planen“ legt dir genau diesen Block in deine Workshop-Agenda — das Timing passt sich dort automatisch an deine Dauer und Gruppengröße an.
Material
- Große Fläche (Whiteboard/Packpapier)
- Stifte in mehreren Farben
- Recherchematerial/Notizen
Stolperfallen
- Schönheit vor Inhalt — die Map ist Denkwerkzeug, kein Poster. Krakelig und wachsend ist richtig.
- Nur eine Person schreibt: dann ist es ihre Map, nicht die des Teams — Stifte für alle.
- Äste ohne Verbindungen: Der Erkenntniswert steckt in den Querlinien zwischen den Ästen.
Im Design-Thinking-Prozess
Research-Mindmap gehört im großen Methodenkatalog zu Phase 1 · Verstehen und Phase 2 · Beobachten. Den kompletten Katalog mit allen Methoden für alle sechs Phasen findest du im großen Design-Thinking-Methodenkatalog.
Für Methodenjunkies
Eine Methode nach der anderen, ins Postfach.
Der Methoden-Newsletter: pro Ausgabe eine Methode im Steckbrief — was sie kann, wann sie passt, wie du sie im Workshop einsetzt.