TfT Public · 01 · Stadtentwicklung

Ein Quartier entwickeln, dessen Richtung noch offen ist.

Für Flächen, Quartiere und Standorte, bei denen viele Beteiligte mitreden, die Richtung nicht feststeht und am Ende trotzdem ein Beschluss stehen muss.

Visualisierung des Hafenquartiers in Neustadt in Holstein: Promenade am Wasser, Backsteingebäude, Menschen am Kai
FormatLängere Begleitung in Etappen
DauerMehrere Monate, Zuschnitt nach Vorhaben; Einstieg über eine Auftakt-Werkstatt
PreisNach Etappenplan, Grundlage 1.800 € je Tag (ab dem dritten Tag 1.500 €)
/ 01 — Für wen und wann

Für wen das gedacht ist.

Städte und Gemeinden, Landkreise, Entwicklungs- und Wohnungsgesellschaften, Stadtwerke mit einer Fläche oder einem Quartier in der Hand.

Wann man das holt
  • Eine Fläche liegt brach oder funktioniert nicht mehr, und es gibt mehrere denkbare Zukünfte.
  • Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Anwohnerschaft wollen Unterschiedliches, und jede Gruppe hat gute Gründe.
  • Ein Planungsbüro allein reicht nicht, weil vor dem Plan die Frage steht, was das Quartier überhaupt werden soll.
  • Frühere Anläufe sind in Endlosschleifen oder in Widerstand gelandet.
Was passiert
  • Gespräche mit Bevölkerung, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Umfeld: aufsuchende Befragungen, Interviews, Ortsbegehungen.
  • Perspektivwechsel: Besuche vergleichbarer Orte, Benchmarks, Blick von außen.
  • Mikroworkshops mit lokalen Gruppen, in denen Annahmen schnell getestet werden.
  • Verdichtung zu Leitplanken, Anforderungen und Entscheidungsvorlagen, mit denen die Stadt weiterplanen kann.
/ 02 — Ablauf

Die Reihenfolge bleibt, der Zuschnitt ist eurer.

Tiefe und Dauer hängen vom Vorhaben ab. Was am Ende auf dem Tisch liegt, steht darunter.

01

Lage aufnehmen

Wer entscheidet mit, wer ist betroffen, was ist schon beschlossen. Aufsuchende Befragungen und Interviews, wo es sinnvoll ist.

02

Bild schärfen

Bedürfnisse, Befürchtungen, Chancen und Zielkonflikte kommen sauber auf den Tisch, bevor jemand eine Lösung baut.

03

Optionen erarbeiten

In Werkstätten und Mikro-Formaten, in denen Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit an derselben Sache arbeiten.

04

Klein erproben

Die aussichtsreichsten Optionen werden billig getestet, bevor sie Geld und politische Bindung kosten.

05

Anschlussfähig übergeben

Ergebnisse in einer Form, die in Vorlagen, Beschlüsse und Förderanträge einfließen kann.

Was am Ende vorliegt
  • Ein geteiltes Verständnis der zentralen Bedürfnisse und Konfliktlinien.
  • Leitplanken für die weitere Planung, hinter denen eine Mehrheit steht.
  • Eine Erzählung, die unterschiedliche Interessen zusammenbringt.
  • Eine Prozesslogik, in der Entscheidungen möglich werden, ohne die Komplexität zu verleugnen.
/ 03 — Der Beleg

Aus der Industriebrache wird ein lebendiges Hafenquartier.

Ein mehrjähriger Prozess mit der Stadt Neustadt in Holstein. Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis stehen vollständig offen.

Visualisierung des Hafenquartiers in Neustadt in Holstein: Promenade am Wasser, Backsteingebäude, Menschen am Kai

Wie erschaffen wir ein Hafenquartier, das von den Menschen geliebt wird?

  • KontextStadtentwicklung · Reaktivierung eines Hafen-Industriegebiets
  • Zeitraum2014–2016 · Umsetzung bis 2030
  • UmfangMehrjähriger Prozess · ca. 20 Mikro-Workshops · Beteiligungsformate bis ~300 Personen
  • MethodenDesign Thinking · Co-Creation · aufsuchende Befragungen · Interviews · Ortsbegehungen · Shadowing
/ 04 — Preis

Was das kostet.

Nach Etappenplan, Grundlage 1.800 € je Tag (ab dem dritten Tag 1.500 €). Beispielrechnungen aus unserer Preisliste, damit ihr die Position ansetzen könnt. Den Zuschnitt machen wir nach dem Erstgespräch, er steht dann im Angebot.

Auftakt-Werkstatt (1 Tag) + Konzeption & Doku = 2 × 1.800 € = 3.600 € netto.

Etappe mit drei Werkstatt-Tagen + Konzeption & Doku = 1.800 € + 1.800 € + 1.500 € + 1.800 € = 6.900 € netto.

Der Gesamtzuschnitt (Etappen, Anzahl Formate, Beteiligungsrunden) wird im Erstgespräch festgelegt und steht dann im Angebot.

Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer sowie Reise- und Übernachtungskosten. Gemeinnützige Träger, Genossenschaften und Bildungseinrichtungen zahlen 20 % weniger. Vertragspartnerin ist die Tools for Tomorrow GmbH; Vergabeunterlagen liefern wir mit. Ablauf und Vergabe →

/ 05 — Fragen

Was dazu meistens gefragt wird.

Mehr Antworten stehen auf der Übersicht.

Ersetzt das ein Planungsbüro?
Nein. Wir arbeiten vor und neben der Fachplanung: Wir klären mit allen Beteiligten, was das Quartier werden soll, und übergeben Leitplanken, mit denen Planerinnen und Planer weiterarbeiten. Bestehende Büros bleiben im Boot.
Wie lange dauert so ein Prozess?
Das hängt vom Vorhaben ab. In Neustadt in Holstein waren es zwei Jahre mit rund 20 Mikroworkshops. Ein Einstieg über eine Auftakt-Werkstatt ist innerhalb weniger Wochen möglich; danach entscheidet ihr, ob und wie es weitergeht.
Wie passt das in Rat und Ausschüsse?
Der Prozess wird von Anfang an an eure Gremienlogik angebunden: Welche Ergebnisse müssen wann in welcher Form vorliegen, damit ein Beschluss möglich ist. Zwischenstände sind so aufgebaut, dass sie als Vorlage taugen.
/ Anfragen

Schildert die Lage, wir machen ein Angebot draus.

Format ist vorgewählt, lässt sich aber ändern. Unverbindlich und kostenlos, Antwort werktags binnen 24 Stunden.

  1. 1 Thema
  2. 2 Format
  3. 3 Eckdaten
  4. 4 Kontakt

Was schwebt euch vor?

Das heißt für euch

Längere Begleitung

Vom einzelnen Workshop zum echten Vorhaben: Wir begleiten euren Prozess über mehrere Etappen — mit klarem Fahrplan, passgenauen Formaten und eurem Team am Ruder.

  • Ein gemeinsames Zielbild und eine Wirklogik für euer Vorhaben
  • Formate, die zu den Etappen passen — entwickelt, durchgeführt, ausgewertet
  • Auswertungsschleifen, deren Erkenntnisse in die nächste Etappe fließen
Dauer
Mehrere Monate — Zuschnitt nach Vorhaben
Preisbeispiel
Der Zuschnitt (Umfang, Etappen, Tagessätze) wird im Erstgespräch gemeinsam festgelegt — Grundlage ist die Kostenstruktur oben (Workshop-Tag 1.800 €, ab dem dritten Tag 1.500 €, Konzeption & Doku je Etappe pauschal).

So sah das bei Stadt Neustadt i.H. aus: Aus der Industriebrache wird ein lebendiges Hafenquartier. Fall lesen →