
Ob Geschäftsmodell-Iteration, Produktentwicklung oder neue Arbeitsformen: Design Thinking ist für viele Unternehmen das Werkzeug der Wahl — und jeder gute Workshop steht und fällt mit dem Material. Diese Liste versammelt bewährtes Material für Design-Thinking-Workshops und Prototyping, dazu die besten Bezugsquellen.
Warum gutes Material den Unterschied macht
Zu den Kernprinzipien des Design Thinking gehören Empathie für die Endnutzer:innen und Prototypen, die Ideen greifbar machen. Ein greifbarer Prototyp kommuniziert klarer als jede verbale Beschreibung und macht Potenziale, Vorteile und Herausforderungen gemeinsam diskutierbar. Dabei gilt: Auch grobe, unfertige Prototypen liefern wertvolles Nutzerfeedback — Rapid Prototyping eben. Eine alte Design-Thinking-Weisheit: „Bei einem perfekten Prototyp erkennst du die Fehler, bei einem unperfekten Prototyp erkennst du das Potenzial."
Zugegeben: Design-Thinking-Workshops verursachen eine Menge Müll. Gerade deshalb lohnt der Blick auf ökologisch nachhaltige Materialien — unsere Makerbox stellen wir nach Nachhaltigkeitskriterien zusammen. Weniger ist immer mehr.
Die Material-Liste: 27 Dinge für Workshop und Prototyping
Zum Erstellen von Prototypen eignen sich klassische Bastelmaterialien und spezielle Workshoputensilien:
- Haftnotizen in verschiedenen Größen und Farben
- Ausreichend viele Marker in unterschiedlichen Farben mit (halb)fettem Strich
- Whiteboardmarker / Flipchartmarker
- Bunte Klebepunkte
- Buntes Kartonpapier
- Klebestifte und Klebeband
- Lego-Bausteine und -Figuren
- Zahnstocher und Holzspieße
- Scheren und Bastelmesser
- Papier- oder wiederverwendbare Strohhalme
- Schnüre, Bindfaden oder Gummibänder
- Basteldraht (am besten Messing — lässt sich mit der Schere schneiden)
- Klebeaugen
- Moderationskarten und -wandsysteme
- Modellierknete oder Bastelknetmasse
- Pappbecher und -teller
- Bunte Pfeifenreiniger
- Bunte Holzstäbchen und Eisstiele
- Kreppband und Malerkrepp
- Aluminiumfolie
- Wiederverwendbare, selbstklebende Whiteboard-Folien
- Schwammtücher oder Filzstoffe für textile Prototypen
- Playmobil
- Bauklötze
- Luftballons
- Tonpapier
- Playmais
Auch alte Kartons und Verpackungsmaterial eignen sich hervorragend. Wichtig sind gute Scheren und gute Klebe — dann wird aus so ziemlich allem ein Prototyp. Klassische Moderationskoffer taugen dafür übrigens wenig: Im Idealfall sieht ein Design-Thinking-Workshop aus wie ein Kinderzimmer. Beim Denken mit den Händen geht es darum, dem intuitiven Basteltrieb freien Lauf zu lassen — warum der Moderationskoffer beim Design Thinking versagt.
Stelle sicher, dass alle Teilnehmer:innen ausreichend Material zur Verfügung haben — ohne dass sie aus einer zu kleinen oder zu großen Auswahl wählen müssen. Prototypen sollen schnell und einfach entstehen; Ästhetik und Vollständigkeit sind egal.
Wo bekommst du das Material?
Alles einzeln zusammenzukaufen ist aufwändig und teuer. Kuratierte Boxen sind schneller bestellt und in Summe günstiger. Diese Anbieter kennen wir:
1. Tools for Tomorrow: die Makerbox
Die Makerbox ist das komplette Toolkit für den schnellen Workshop-Start: Komplettausstattung für zwei Teams, eine Moderatorin und einen Prototyping-Tisch.
2. Design Thinking Store
Die Makerbox gibt es auch im Design Thinking Store — dort außerdem Templates, Whiteboards, Workshopmöbel und TimeTimer. Zum Design Thinking Store
3. Innovatory
Innovatory bietet gelegentlich Design-Thinking-Boxen an — lange der Standard in vielen Workshopräumen. Zu Innovatory
4. Protobox
Die Protobox war wohl die erste kuratierte Workshopbox für Design-Thinking-Material und Rapid Prototyping, entwickelt von der Agentur Tiefenschärfe. Zur Protobox
5. Design Thinking Starterkit der Design Thinking Coach Academy
Das superkompakte Starterkit haben wir mitentwickelt — unsere Handschrift ist deutlich zu erkennen. Für einen vollwertigen Workshop reicht es noch nicht, aber es ist super, um zu Hause schnell anzufangen. Zum Starterkit der Coach Academy
6. Design Thinking Starter Kit von Tools for Tomorrow
Unser eigenes Starterkit eignet sich schon für den professionellen Einsatz eines kleinen Teams von bis zu 6 Personen — mit ausreichend Material für bis zu 10 Workshops.
Den kompletten Marktüberblick mit Steckbriefen und Preisen findest du im Boxen- und Koffer-Vergleich.
