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Interviews und Beobachtung im Quartier. Wer will hier etwas anfangen, und was fehlt dafür?

Vorbild sind Ladenzeilen, wie man sie etwa in Tel Aviv findet: viele Geschäfte auf fünf bis sechs Quadratmetern, belebte Straßen, Möglichkeitsräume zum Loslegen. Das Gegenteil davon kennt fast jede Stadt.
Oktober 2017, ein Großwohngebiet mit rund 10.000 Menschen, ein Supermarkt, viel Parkplatz. In den Interviews sagten viele, sie würden gern etwas anfangen: Musikunterricht, Nachhilfe, einen Gemüsestand, ein kleines Café. Es fehlten Raum und Geld. Aus der Idee einer kleinen Gewerbe-Mall aus Tiny Houses wurde die Kleine Zeile.

Welche Zukunft hat ein Großwohngebiet, wenn die Menschen, die dort wohnen, sie selbst entwerfen?
Die Reihenfolge ist Absicht. Ein Standort, der ohne Gespräche im Quartier entsteht, bleibt ein Provisorium.
Interviews und Beobachtung im Quartier. Wer will hier etwas anfangen, und was fehlt dafür?
Ein Parkplatz, eine Brache, ein Randstreifen. Klärung mit Eigentümer:in, Verwaltung und Nachbarschaft.
Zwei bis vier Module, ein Sommer, klare Regeln. Was funktioniert, bleibt; was stört, kommt weg.
Gründungsbegleitung für die ersten Mieter:innen, damit aus der Idee ein Betrieb wird.
Nutzung, Einnahmen, Rückmeldungen aus dem Viertel. Dann die Entscheidung über Ausbau oder Umzug.
Als Vortrag, als Werkstatt im Quartier oder als Pilot mit Begleitung. Unverbindlich und kostenlos, Antwort werktags binnen 24 Stunden.
Der Auftakt für die große Runde: ein Impuls, der Führungskreise und Belegschaften in Bewegung bringt — als Startschuss für Veränderungsprozesse, Zukunftstage und Strategie-Klausuren.
So sah das bei Stadt Neustadt i.H. aus: Aus der Industriebrache wird ein lebendiges Hafenquartier. Fall lesen →
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