Organisation & Führung
Presencing
Sieben Praktiken für die Transformation des Selbst, von Unternehmen und Gesellschaft
C. Otto Scharmer und Katrin Käufer · Carl-Auer · 1. Auflage, 2026
Das Ergebnis einer Intervention hängt vom inneren Zustand ab, aus dem heraus gehandelt wird — und dieser Zustand lässt sich üben.
Worum es geht
Scharmer und Käufer destillieren aus zwei Jahrzehnten Arbeit sieben Praktiken heraus und ordnen sie in einem Modell des tiefen Wandels an. Es geht weniger um das U als Prozessdiagramm als um die Frage, wie eine Gruppe gemeinsam von Debatte über Dialog zu echtem Zuhören kommt — und was man dafür konkret tut.
Für wen sich das lohnt
Für alle, die Theorie U kennen und mit dem Buchstaben nichts mehr anfangen können. Und für alle, die mit Gruppen an großen Themen arbeiten und merken, dass Methode allein den Raum nicht ändert.
Format zum Buch
Vier Ebenen des Zuhörens
60 Minuten
In Zweiergesprächen wird dieselbe Frage viermal durchlaufen, jedes Mal mit einer anderen Zuhör-Anweisung: bestätigend, faktisch, empathisch, offen. Danach sammelt die Gruppe, was sich jeweils verändert hat. Die Übung braucht keine Theorie und macht den Unterschied trotzdem erfahrbar.
Ablauf in Facilitools bauen →Unser Blick darauf
Deutlich handfester als „Theorie U“, das mit knapp sechzig Euro und einigen hundert Seiten eher Nachschlagewerk als Arbeitsbuch ist. Wer beim Presencing-Vokabular ins Zweifeln kommt, ist nicht allein — das Feld hat eine Neigung zum Erhabenen. Die sieben Praktiken selbst sind trotzdem nüchtern und übbar.