Der Biologe Garrett Hardin hat das Bild 1968 in der Zeitschrift Science bekannt gemacht, mit einer Weide, auf die jeder Hirte ein Tier mehr stellt. Als Systemarchetyp heißt es Tragedy of the Commons. In Organisationen ist die Allmende etwa die Kapazität eines Fachteams, um die fünf Abteilungen konkurrieren. Den Ausweg kann keine Partei allein finden; es braucht gemeinsame Regeln. Die Ökonomin Elinor Ostrom hat gezeigt, dass Gemeinschaften solche Regeln selbst schaffen können, und dafür 2009 den Nobelpreis erhalten. Weitere Muster: Systemarchetypen.
Tragik der Allmende
Muster, bei dem viele eine gemeinsame Ressource jeweils vernünftig nutzen und sie zusammen übernutzen, bis alle verlieren.