- Ausgleichende SchleifeRückkopplung, die ein System zu einem Ziel oder Gleichgewicht zurückführt und Veränderungen bremst. Im Diagramm mit B markiert.
- Bestand und FlussGrundgrößen jedes Systems: Ein Bestand sammelt sich an, ein Fluss verändert ihn. Der Bestand ändert sich nur über seine Flüsse.
- Die Grenzen des WachstumsBericht an den Club of Rome von 1972, der mit einem Computermodell zeigte, dass dauerhaftes Wachstum an die Grenzen der Erde stößt.
- Eisberg-ModellVier Ebenen eines Problems: Ereignis, Muster, Struktur, mentale Modelle. Je tiefer der Eingriff, desto größer und langsamer die Wirkung.
- Fixes that Fail (Fehlkorrektur)Systemarchetyp: Eine schnelle Lösung lindert ein Symptom, ihre verzögerte Nebenwirkung verstärkt aber das ursprüngliche Problem.
- HebelpunktStelle in einem System, an der eine kleine Änderung eine große Wirkung hat; geordnet nach Donella Meadows.
- KausalschleifeGeschlossener Kreis aus Wirkungen in einer Systemkarte: Eine Größe wirkt über Umwege auf sich selbst zurück.
- Lernende OrganisationOrganisation, die ihre Fähigkeit, aus Erfahrung zu lernen und sich zu verändern, gezielt pflegt. Bekannt gemacht von Peter Senge.
- Mentale ModelleInnere Bilder und Annahmen darüber, wie die Welt funktioniert, nach denen Menschen wahrnehmen, urteilen und handeln.
- RückkopplungEine Größe wirkt über Umwege auf sich selbst zurück; verstärkend (R) oder ausgleichend (B).
- Shifting the Burden (Problemverschiebung)Systemarchetyp: Eine Symptomlösung wird der Lösung an der Ursache vorgezogen, bis das System von ihr abhängt.
- SystemarchetypWiederkehrendes Muster aus Rückkopplungen, das in verschiedenen Organisationen gleich abläuft; nach Peter Senge.
- Systemdynamik (System Dynamics)Methode, das Verhalten komplexer Systeme über Bestände, Flüsse und Rückkopplungen zu beschreiben und am Computer zu simulieren.
- SystemgrenzeEntscheidung, was zu einer Systemkarte gehört und was draußen bleibt. Jede Karte braucht eine.
- Systemisches DenkenDeutsche Bezeichnung für Systems Thinking; in der Beratung zusätzlich geprägt von der systemischen Therapie und Organisationsberatung.
- SystemkarteZeichnung eines Systems aus Variablen und Wirkungspfeilen, mit der eine Gruppe Schleifen und Hebel sichtbar macht.
- Systems ThinkingDenkweise, die ein Problem als Geflecht aus Wechselwirkungen liest, mit Beständen, Rückkopplungen, Verzögerungen und Hebelpunkten.
- Tragik der AllmendeMuster, bei dem viele eine gemeinsame Ressource jeweils vernünftig nutzen und sie zusammen übernutzen, bis alle verlieren.
- Verstärkende SchleifeRückkopplung, bei der eine Veränderung sich selbst antreibt: mehr führt zu mehr, weniger zu weniger. Im Diagramm mit R markiert.
- Verzögerung (Systems Thinking)Zeit zwischen einer Ursache und ihrer Wirkung. Verzögerungen sind der häufigste Grund, warum Systeme überschießen oder schwanken.
Vertiefen: Systems Thinking