Systems Thinking

Systems Thinking für Teams, die ein Problem zum dritten Mal lösen.

Training, System-Mapping-Workshop und Begleitung für Organisationen, bei denen Lösungen zurückkommen. Euer Team zeichnet die eigene Systemkarte, findet die Hebel und probiert den ersten Eingriff aus.

Menschen arbeiten gemeinsam in einem modernen Workshop-Raum
TrainingSystem-Mapping-WorkshopBegleitungVortragSeit 2014
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Anlässe

Wann Systems Thinking gebraucht wird

Wenn nichts davon passt, schreibt trotzdem. Das klären wir im Erstgespräch.

Das Problem kommt zurück
Ihr habt es zweimal gelöst, und es ist wieder da: Überlastung, Fluktuation, Terminverzug. Die Lösung hat das Symptom erreicht, die Struktur dahinter nicht.
Jede Maßnahme hat Nebenwirkungen
Eine neue Regel in der einen Abteilung erzeugt Mehrarbeit in der nächsten. Niemand hat das Ganze im Blick, weil niemand das Ganze gezeichnet hat.
Viele Beteiligte, lange Verzögerungen
Quartier, Lieferkette, Versorgung, Verwaltung: Ursache und Wirkung liegen Monate auseinander, und dazwischen entscheiden Leute, die sich nie treffen.
Eine Strategie soll mehr als eine Liste von Zielen sein
Ihr wollt wissen, welche Ziele sich gegenseitig stützen und welche sich im Weg stehen, bevor ihr Geld und Zeit verteilt.
Nachhaltigkeit oder Regeneration wird ernst
Kreisläufe, Ressourcen und Wirkungsketten lassen sich ohne Systemblick weder planen noch messen.
Das Team soll es selbst können
Ihr wollt, dass mehr Leute im Haus Zusammenhänge lesen und Karten zeichnen, statt jedes Mal eine Beratung zu holen.
Leistungen

Formate und Preise

Die Preise sind Beispielrechnungen aus unserer Preisliste. Den Zuschnitt machen wir nach dem Erstgespräch.

Systems-Thinking-Training

1–2 Tage, Präsenz oder Remote

Euer Team lernt, Probleme als System zu lesen, und zeichnet am ersten Tag die erste eigene Karte.

  • Bestände, Flüsse, Rückkopplung und Zeitverzug an euren eigenen Fällen
  • Eisberg-Modell, Systemmuster und Hebelpunkte in der Anwendung
  • Eine erste Systemkarte je Gruppe und ein Vorgehen für die Zeit danach

ab 3.600 €netto für einen Tag inklusive Konzeption und Doku, zwei Tage 5.400 €

System-Mapping-Workshop

2 Tage, vor Ort oder Offsite (kompakt auch 1-tägig)

Ein zähes Thema aus eurem Haus wird zur Systemkarte mit Hebeln und ersten Eingriffen.

  • Rahmen und Grenze klären, Akteure und Muster sammeln
  • Variablen, Wirkungen und Schleifen gemeinsam kartieren
  • Hebel bewerten, zwei bis drei Interventionen mit Verantwortlichen und Terminen

5.400 €netto, 2 Tage inklusive Konzeption und Doku

Systemische Begleitung

Mehrere Monate, Zuschnitt nach Vorhaben

Die Karte wird über Monate gepflegt, Eingriffe werden ausprobiert und ausgewertet.

  • Interviews mit Beteiligten fließen in die Karte ein
  • Regelmäßige Lernschleifen: Was hat sich bewegt, was fehlt in der Karte
  • Euer Team übernimmt die Karte Schritt für Schritt selbst

1.800 € pro Tagnetto, ab dem dritten Tag 1.500 €, nach Etappenplan

Vortrag oder Keynote

30–60 Minuten plus Austausch

Ein Impuls zu Komplexität und Systemdenken für eine große Runde, etwa zum Auftakt.

  • Zuschnitt auf euren Anlass im Vorgespräch
  • Warum Lösungen zurückkommen und wo Eingriffe wirken
  • Ankündigungstext, Kurzbiografie und Fotos liefern wir mit

ab 3.500 €netto, online ab 2.200 €, mit Werkstatt ab 5.500 €

Details

Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer sowie Reise- und Übernachtungskosten. Gemeinnützige Träger, Genossenschaften und Bildungseinrichtungen zahlen 20 % weniger. Für Einzelpersonen gibt es in der Zukunftsakademie das Online-Training Systemisches Denken für Komplexität →

Vorgehen

So entsteht eine Systemkarte

Jede Karte durchläuft dieselben Schritte, im Training an mehreren Fällen, im Workshop an einem einzigen Thema.

01

Rahmen

Welche Frage soll die Karte beantworten, und wo liegt die Grenze des Systems?

02

Sehen

Ereignisse, Muster und Akteure sammeln. Der Eisberg hilft, unter die Oberfläche zu kommen.

03

Verbinden

Aus Beobachtungen werden Variablen, aus Zusammenhängen Pfeile mit Plus und Minus. Die Schleifen werden sichtbar.

04

Verstehen

Welche Muster steckt in der Karte, welche Annahmen halten sie am Leben? Die Gruppe erzählt die Karte in Worten nach.

05

Hebeln

Wo greift ein Eingriff viel? Jeder Hebel bekommt eine Intervention, eine Verantwortliche und einen Termin.

Werkzeug

Die Karte entsteht im Whiteboard von Facilitools und bleibt dort, exportierbar und von mehreren Leuten gleichzeitig bearbeitet.

Vorlagen für Eisberg, Kausalschleife und Akteurslandkarte liegen bereit, dazu ein getimter Ablauf für 90 Minuten zum Ausprobieren. facili.tools/systems-thinking →
Ablauf

So läuft die Zusammenarbeit ab

Wir antworten werktags innerhalb von 24 Stunden, mit einem Terminvorschlag, einer Rückfrage oder einer Absage.

01

Anfrage

Ein kurzes Formular. Das Thema, das zurückkommt, und ein ungefährer Zeitraum reichen für den Anfang.

02

Erstgespräch

Etwa 30–45 Minuten, kostenlos: Was wiederholt sich, wer ist beteiligt, was soll danach anders sein.

03

Angebot

Schriftlich, mit Format, Umfang, Preis und Terminen. Für öffentliche Auftraggeber mit den üblichen Vergabeunterlagen.

04

Durchführung

Wir moderieren, euer Team zeichnet die eigene Karte. Am Ende liegen Hebel und erste Eingriffe auf dem Tisch.

05

Danach

Die Karte bleibt bei euch, digital und exportierbar. Wenn ihr wollt, begleiten wir die nächsten Lernschleifen.

Anfrage

Schreibt uns, welches Problem zurückkommt

Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Format und Zeitraum dürfen noch offen sein.

  1. 1 Thema
  2. 2 Format
  3. 3 Eckdaten
  4. 4 Kontakt

Worum geht's bei euch?

FAQ

Häufige Fragen

Was ist Systems Thinking?
Systems Thinking heißt, ein Problem als Geflecht aus Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Verzögerungen zu lesen und den Eingriff dort zu setzen, wo er die Struktur ändert. Die ausführliche Erklärung mit Beispiel steht im Magazin unter tomorrow.tools/post/systems-thinking-eine-erklärung.
Was kostet ein Systems-Thinking-Training?
Ein Trainingstag kostet 3.600 € netto inklusive Konzeption und Dokumentation, zwei Tage 5.400 €. Ein Vortrag beginnt bei 3.500 €. Gemeinnützige Träger, Genossenschaften und Bildungseinrichtungen zahlen 20 % weniger. Reise- und Übernachtungskosten kommen dazu.
Was unterscheidet den Workshop vom Training?
Im Training lernt euer Team die Denkweise und übt sie an mehreren eigenen Fällen. Im Workshop arbeitet ihr an einem einzigen Thema aus eurem Haus, bis eine Karte mit Hebeln und ersten Eingriffen steht. Beides lässt sich kombinieren: erst Training, dann Workshop.
Mit welchem Werkzeug wird die Karte gezeichnet?
Vor Ort mit Klebezetteln an der Wand, digital im Whiteboard von Facilitools. Dort liegen Vorlagen für Eisberg, Kausalschleife und Akteurslandkarte, mehrere Leute zeichnen gleichzeitig, und die Karte lässt sich exportieren. Der Server steht in Deutschland.
Gibt es das auch für Einzelpersonen?
Ja. In der Zukunftsakademie gibt es das Online-Training „Systemisches Denken für Komplexität“, buchbar pro Person. Die Formate auf dieser Seite sind für Teams und Organisationen.
Arbeitet ihr auch mit öffentlichen Auftraggebern?
Ja. Vertragspartnerin ist die Tools for Tomorrow GmbH, die üblichen Vergabeunterlagen liefern wir mit. Fragen mit vielen Akteuren und langen Verzögerungen sind in Verwaltung und Stadtentwicklung der Normalfall.
Macht ihr das auch remote?
Ja. Training und Begleitung laufen remote genauso wie vor Ort, die Karte entsteht dann direkt im digitalen Whiteboard. Für den zweitägigen Workshop empfehlen wir Präsenz, weil das Kartieren an der Wand in der Gruppe schneller geht.