- Was ist Systems Thinking?
- Systems Thinking heißt, ein Problem als Geflecht aus Wechselwirkungen, Rückkopplungen und Verzögerungen zu lesen und den Eingriff dort zu setzen, wo er die Struktur ändert. Die ausführliche Erklärung mit Beispiel steht im Magazin unter tomorrow.tools/post/systems-thinking-eine-erklärung.
- Was kostet ein Systems-Thinking-Training?
- Ein Trainingstag kostet 3.600 € netto inklusive Konzeption und Dokumentation, zwei Tage 5.400 €. Ein Vortrag beginnt bei 3.500 €. Gemeinnützige Träger, Genossenschaften und Bildungseinrichtungen zahlen 20 % weniger. Reise- und Übernachtungskosten kommen dazu.
- Was unterscheidet den Workshop vom Training?
- Im Training lernt euer Team die Denkweise und übt sie an mehreren eigenen Fällen. Im Workshop arbeitet ihr an einem einzigen Thema aus eurem Haus, bis eine Karte mit Hebeln und ersten Eingriffen steht. Beides lässt sich kombinieren: erst Training, dann Workshop.
- Mit welchem Werkzeug wird die Karte gezeichnet?
- Vor Ort mit Klebezetteln an der Wand, digital im Whiteboard von Facilitools. Dort liegen Vorlagen für Eisberg, Kausalschleife und Akteurslandkarte, mehrere Leute zeichnen gleichzeitig, und die Karte lässt sich exportieren. Der Server steht in Deutschland.
- Gibt es das auch für Einzelpersonen?
- Ja. In der Zukunftsakademie gibt es das Online-Training „Systemisches Denken für Komplexität“, buchbar pro Person. Die Formate auf dieser Seite sind für Teams und Organisationen.
- Arbeitet ihr auch mit öffentlichen Auftraggebern?
- Ja. Vertragspartnerin ist die Tools for Tomorrow GmbH, die üblichen Vergabeunterlagen liefern wir mit. Fragen mit vielen Akteuren und langen Verzögerungen sind in Verwaltung und Stadtentwicklung der Normalfall.
- Macht ihr das auch remote?
- Ja. Training und Begleitung laufen remote genauso wie vor Ort, die Karte entsteht dann direkt im digitalen Whiteboard. Für den zweitägigen Workshop empfehlen wir Präsenz, weil das Kartieren an der Wand in der Gruppe schneller geht.